Stephan Popella.

1980 in Bautzen geboren, aufgewachsen in Kirschau, 

1999 bis 2002 Studium der Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte in Dresden.

2002 bis 2005 Studium für Möbel- und Innenausbau in Dresden.

2012 Würdigungspreis des SMOes Klosterneuburg im Rahmen des St. Leopold Friedenspreis 

Seit 2004 Ausstellungen im europäischen In- und Ausland
Mit seinem figürlichen Werk steht Stephan Popella im zeitgenössischen Kunstkontext als singuläres Phänomen: Zum einen zwischen den tradierten Akteuren der Neuen Leipziger Schule und zum anderen in der Folge historischer Vertreter diverser realistischer Malstile. Dabei changieren die Anklänge zwischen den schonungslosen Darstellungen der ersten Realisten bis zu ideologischer Malerei der Legitimierung von Staatsoberhäuptern. Letzteres hinterfragt Popella mit pointiertem Witz. Die weitreichenden Hintergründe sieht man den verdichteten Bildmotiven Popellas an. Durch sein begonnenes Studium der Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte konnte Popella Einblicke in den wissenschaftlichen Aspekt von Inhaltsvermittlung und in historisch-philosophische Diskurse gewinnen, um daraus seine Methoden zur Genese eigener Bildmotive zu entwickeln. 

In Kenntnis dieser Vorläufer distanziert er sich gleichermaßen von den alten Mustern und sucht einen neuen Impetus in seinem Werk einzulösen. Durch ironische Brechung sollen Motive ihrem bisherigen Gebrauch enthoben werden. Die Malerei zielt auf eine Kontextverschiebung von üblichen Sehgewohnheiten, die anregen dem täglich Gesehenen auf den Grund zu gehen und des Betrachters Sinne zu schärfen. Popella bedient dabei keine politischen Positionen oder klagt an, er nimmt eine aufzeigende Perspektive ein, um dem Betrachter zu erleichtern, in der Fülle der Interpretationsmöglichkeiten und zitierten Zusammenhänge eine eigene Version des Bildinhalts entstehen zu lassen. 

Autorin: Katrin D. Herold M.A.
Berlin, Juni 2014 
Weitere Künstler

Selected Exhibitions

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2017 Volta Basel
2017 Scope Basel
2017 Art Karlsruhe
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2016 Context | Art Miami
2016 Art Fair, Cologne
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2014 BLOOOM Köln
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2012 BLOOOM Köln
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2011 Galerie Irrgang, Leipzig
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2011 Berliner Liste
2010 Berliner Liste
2010 Artfair Line Art Gent; galerie in-art  
2009 Berliner Liste
2009 C.A.R. contemporary art ruhr
2008 Galerie meisterschüler Berlin
2008 Foundation of Produzentengalerie Juliane Hundertmark in Berlin
2007 ART-Center, Berlin
2006 Städtische Galerie Braunschweig
2006 Künstlerhaus Bethanien, Berlin
2004 young art, Kunstpark, München
2005 Galerie im Pixeltower, Berlin
2004 Galerie ‘am Storchenturm’, Berlin
2002 Galerie acud, Berlin
2002 Kunstverein Hof
2001 Kunstverein Plauen
1998 Kunstverein Hof
1998 Kunstverein Bayreuth
1997 Hypogalerie, Munich
1995 "Mahnmal" Synagoge Kronach
1994 Symposium für Malerei Kronach Awards
2004 Preis des Kunstvereins Bayreuth für junge Kunst
2000 Preis der Messe für junge Kunst Leipzig
2000 Großer Preis der Sparkassen-Stiftung für junge Kunst Nürnberg
1994 erster Preis im Designwettbewerb Dall opera in München
weitere künstler

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